Stand:
Dezember 2011
von Rechtsanwalt Dr. Kay Wagner
Stand:
Dezember 2011
von Rechtsanwalt Dr. Kay Wagner
BGH stärkt Rechte von Host-Providern durch „Schaukelpferd-Verfahren“
Der Bundesgerichtshof (BGH) hat in einem aktuellen Urteil (vom 25.10.2011, AZ VI ZR 93/10) die Verpflichtungen von Host-Providern im Zusammenhang mit Rechtsverletzungen in Internet-Blogs präzisiert. Der BGH hatte sich mit einer Beleidigung in einem Blog zu befassen, der von Google gehostet wurde.
Stand:
November 2011
von Rechtsanwalt Dr. Kay Wagner
Der Bundesgerichtshof hält das Verbot private Sportwetten und andere Glücksspiele im Internet anzubieten für wirksam
Am 28. September hat der Bundesgerichtshof in fünf Entscheidungen entschieden, dass das Verbot des Veranstaltens und Vermittelns öffentlicher Glücksspiele im Internet nach § 4 Abs. 4 des Glücksspielstaatsvertrags vom 1. Januar 2008 (GlüStV) wirksam ist. Dieses Verbot stellt ein absolutes Internetverbot dar und ist per se nicht genehmigungsfähig. Damit ist es von der streitigen Frage zu trennen, ob das Verbot von Glücksspiel, im Übrigen wegen Verstoßes gegen das so genannte Konsistenzgebot, europarechtswidrig ist. Jedenfalls das Verbot Glücksspiele im Internet anzubieten verstößt nicht gegen das Recht der Europäischen Union. Die Pressestelle stelle teilte dazu mit:
Stand:
Oktober 2011
von Rechtsanwalt Claas Oehler
Stand:
September 2011
von Rechtsanwalt Dr. Kay Wagner
AGB Kontrolle der Einräumung von Nutzungsrechten
Das Hanseatische Oberlandesgericht hat in einem Verfahren des einstweiligen Rechtsschutzes (5 U113/09 U. vom 01.06.2011) eine Entscheidung getroffen, die, sofern sie Bestand haben sollte, weitreichende folgen für die gegenwärtige Rechtspraxis hätte. Rechteeinräumungen in vorformulierten Verträgen, so wie sie in der Medien- und Softwarebranche üblich sind, wären nur noch begrenzt wirksam.
Stand:
August 2011
von Rechtsanwalt Claas Oehler
Neue Unsicherheiten im Widerrufsrecht, EU-Konsumentenrechtlinie erfordert erneute Überarbeitung des Fernabsatzrechts
Das EU Parlament hat am 23.06.2011 den Vorschlag der Kommission für eine EU-Verbraucherrichtlinie (AZ.: COM (2008) 614/3) angenommen. Der Europäische Rat wird der Richtlinie voraussichtlich Ende Juli 2011 zustimmen. Die Richtlinie hat eine Vollharmonisierung der Verbraucherrechte zum Ziel, soll also für ein einheitliches Schutzniveau in allen EU-Mitgliedsstaaten sorgen. Daraus folgt, dass es den Mitgliedsstaaten untersagt ist, von der Richtlinie abweichende (strengere oder mildere) innerstaatliche Vorschriften zu schaffen oder aufrecht zu erhalten.
Stand:
Juli 2011
von Rechtsanwalt Dr. Kay Wagner
Stand:
Mai 2011
von Rechtsanwalt Dr. Kay Wagner
Nennung der Beteiligten in Computerspielen
Die an der Entwicklung eines Computerspiels Beteiligten im Booklet oder in den Credits zu nennen, ist allgemein üblich, dennoch weder in allen Fällen gewünscht (z.B. verdeckte Unteraufträge) noch immer rechtlich erforderlich. Wer muss genannt werden, kann darauf verzichtet werden und welche Folgen knüpfen überhaupt an die Nennung an?
Stand:
Mai 2011
von Rechtsanwalt Claas Oehler
KSK knebelt Kreativwirtschaft Künstlersozialabgabepflicht für Auftraggeber von Werbeagenturen
Die Künstlersozialkasse (KSK) bedroht immer mehr kreative Unternehmen in ihrer Existenz. Das Sozialgericht Dortmund hat am 25.02.2011 (Az.: S 34 R 321/08) die Klage eines Forschungsinstitutes gegen einen Abgabenbescheid der KSK zurückgewiesen. Das Institut hatte verschiedene Werbefirmen mit der Erstellung von Briefbögen, Visitenkarten, Plakaten sowie der Programmierung seiner Website beauftragt. Die KSK hat die Zahlung der vereinbarten Vergütung als abgabepflichtige Leistung angesehen und das Institut mit einer Künstlersozialabgabe (KSA) belegt.
Stand:
März 2011
von Rechtsanwalt Dr. Kay Wagner